Erneuerbare Energien optimal vermarkten

 Strom ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Ein Knopfdruck genügt, und das Licht und der Fernseher gehen an. Tatsächlich aber steckt hinter der sicheren Stromversorgung ein enormer Aufwand. Spezialisten müssen exakt berechnen, wann wie viel Strom benötigt wird, denn der Bedarf schwankt. Am Wochenende zum Beispiel, wenn Büros und Geschäfte geschlossen sind, wird weniger Energie benötigt als an einem Montag. Und an grauen Regentagen knipst man in den Häusern abends früher das Licht an als an Sonnentagen. Vor allem die Übertragungsnetzbetreiber müssen rechtzeitig wissen, wann Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, denn sie müssen ihn quer durch Deutschland transportieren und zum Teil selbst vermarkten.

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Auf den Dächern der Sonnenstadt St. Veit

„Wir beteiligen uns am Projekt Sonnenstadt St. Veit, weil wir mit unseren vier Demonstrationsanlagen praktische Erfahrungen mit Fotovoltaik-Anlagen sammeln wollen“, sagt Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger. „Das beginnt bei der Montage der Anlagen auf verschiedenen Dachflächen und reicht bis zur Integration der Sonnenkraftwerke in das lokale Stromnetz. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren zahlreiche kleine Fotovoltaik-Anlagen errichtet und in das lokale Stromnetz integriert werden.“

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Solarunternehmen befürchten 75 Prozent Markteinbruch

Berlin, den 29. Februar 2012 – Das Bundeskabinett bringt heute eine Gesetzesvorlage auf den Weg, die noch in diesem Frühjahr drastische Einschnitte bei der Förderung von Solaranlagen vorsieht. Die Gesetzesinitiative verfolgt das Ziel, die Installation neuer Solarstromanlagen 2012 zu halbieren und in den nächsten Jahren immer weiter zu reduzieren. Dies steht im Widerspruch zum erst im Sommer vergangenen Jahres erklärten Ziel einer Energiewende und trifft auf energischen Widerstand von Solarwirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden. 

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Geplanter Kahlschlag bei Solarstrom-Förderung: Verbraucher sparen kam, Schaden gewaltig

 „Diese Einsparungen stehen in keinem Verhältnis zu den fatalen Folgen überzogener Kürzungspläne: Eine drohende Insolvenzwelle, die Gefährdung zehntausender Arbeitsplätze sowie das Scheitern der Energiewende“, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Aus diesem Grund hat die Solarbranche für morgen (Montag, 5. März) zu einer Großkundgebung am Brandenburger Tor in Berlin aufgerufen. Die Protestveranstaltung beginnt um 13 Uhr und steht unter dem Motto „Stoppt den Solar-Ausstieg“. Erwartet werden über zehntausend Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands. Genaue Informationen gibt es unter www.solarwirtschaft.de

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Massenprotest gegen Solarausstiegsgesetz

 Die Solarwirtschaft kritisiert die Kürzungspläne heftig, die heute in Berlin von Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler der Öffentlichkeit präsentiert werden: „Was hier geplant ist, ist ein Solar-Ausstiegsgesetz. Nun soll Solarstrom der Stecker gezogen werden. So kann die Energiewende nicht gelingen. Die Existenz von vielen zehntausend Arbeitsplätzen in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen steht auf dem Spiel. Rösler und die Interessen der großen Energiekonzerne haben sich durchgesetzt. Jetzt droht ein gewaltiger Rollback in der Umwelt- und Energiepolitik“, so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

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