Das erste Kirchhoff'sche Gesetz – Die Knotenregel
Es gilt: In einem Knoten ist die Summe aller elektrischen Ströme gleich Null!
Ein Knoten ist ein Schaltpunkt, eine Verbindungsstelle, an der Quellen, und Lasten („Verbraucher“) angeschlossen werden. Ein Knoten stellt also einen Verteilerpunkt dar. Man kann es sich, mit einem Bachlauf verglichen, bildlich vorstellen: Aus mehreren Quellen kann ein Bach an einem oder mehreren Punkten zusammen fließen. Das in diese Verbindung hinein fließende Wasser verschwindet jedoch nicht einfach und es kann auch nicht auf wundersame Weise vermehrt werden. Es muss aus dieser Verbindungsstelle wieder ebenso viel Wasser in einem – oder mehreren – Abläufen wieder heraus fließen. Die Summe aus dem zufließenden und dem abfließendem Wasser innerhalb des Knotenpunktes ist also stets gleich Null. Nichts anderes drück die Knotenregel aus, wie sie von Robert Gustav Kirchhoff definiert wurde.
Der Kärntner „Elchtest“ - Fahrsicherheitstraining mit der A-Klasse E-CELL
Den 21. Oktober 1997 wird man bei der Daimler-Benz AG nicht vergessen: Die damals neue kompakte A-Klasse kippte beim Ausweichtest, dem so genannten Elchtest um und wurde zur Quelle vieler humoristischer und satirischer Kommentare. 14 Jahre später, am 7. September 2011 stand wieder eine A-Klasse auf einem Testgelände: die A-Klasse E-CELL, eine A-Klasse mit Elektroantrieb. Diesmal am Steuer: kritische Journalisten, die insgeheim noch nach dem „Elch“ Ausschau hielten.
Bioenergie
Biomasse ist ein nachhaltiger Energieträger, der grundsätzlich als CO2-neutral zu betrachten ist. Bei der Umsetzung in elektrische oder thermische Energie entlässt Biomasse zwar Kohlendioxid in die Atmosphäre, jedoch entzogen die der Biomasse zugrunde liegenden Pflanzen dieses zuvor ihrer Umgebung. Es wird also kein im Erdinneren gespeichertes CO2 emittiert, sondern lediglich das Vorhandene in einem biologischen Kreislauf eingebunden.
Windkraft
Die Kraft des Windes wurde bereits im antiken Ägypten zum Antrieb von Schiffen genutzt. In der Seefahrt war der Wind lange der einzig denkbare Energieträger neben der Muskelkraft von Galeerensklaven. Windmühlen, mit denen die Kraft des Windes in mechanische Leistung - zum Beispiel für den Antrieb von Mahlwerken, daher der Name "Mühle" - eingesetzt wurde, sind in Europ seit dem 9. bis 11. Jahrhundert bekannt. Bis zum 19. Jahrhundert waren in Europa mehr als 100.000 Windmühlen in Betrieb, viele davon in Küstennähe an Nordsee und Atlantik. Was man heute als "Verschandelung" der Landschaft bezeichnet, war also vor 200 Jahren Teil der wirtschaftlichen Kultur des Landes und lebenswichtig für die Versorgung der Menschen. Die meisten Windmühlen sind aus der Landschaft verschwunden und die noch verbliebenen Anlagen meist unter Denkmalschutz gestellt. Gemahlen wird darin meist nicht mehr, jedoch sind meist Gaststätten oder Museen in den historischen Bauten unter gebracht.
Solarthermie
Die Solarthermie ist bereits seit längerer Zeit eine sehr erfolgreiche Nutzungsform der Solarenergie. Hier wird solare Strahlung direkt in Wärme umgesetzt und kann recht einfach über einen vergleichsweise langen Zeitraum gespeichert werden. Die Speicherung über 24 Stunden ist technisch nahezu problemlos und wirtschaftlich möglich. Das Grundprinzip wurde einst in einfachsten Selbstbaukonstruktionen für die Beheizung von Gartenduschen und Swimmungpools genutzt. Hier genügte es meist, einen als "Flächenkollektor" ausgelegten möglichst schwarzen Gartenschlauch als Zufluss zu verwenden.