Photovoltaik: Land darf den Anschluss nicht verpassen
Solar Cluster Baden-Württemberg legt „Thesenpapier zur Solarenergie in Baden-Württemberg 2020“ vor.
Die Photovoltaik ist ein weltweiter Megatrend mit zweistelligen Wachstumsraten und entwickelt sich zu einem zentralen Element der globalen Energieversorgung. Um Arbeitsplätze und Wertschöpfung der noch gut aufgestellten baden-württembergischen Solarbranche zu erhalten und auszubauen, muss der politische Rahmen vernünftig weiterentwickelt werden und darf nicht länger dazu dienen, die klimafreundliche Technologie hierzulande zu behindern. Das ist das Fazit eines aktuellen Thesenpapiers des Solar Clusters Baden-Württemberg. Geschähe in den nächsten Jahren nichts dergleichen, drohe der Anschluss an die weltweite Entwicklung verloren zu gehen, warnt die Branchenvereinigung. Damit sei der Standort im Südwesten gefährdet. Um der Gefahr entgegenzuwirken, müssten unter anderem das Ausschreibungsverfahren auf Bundesebene reformiert und die Flächennutzungsverordnung im Land flexibler gestaltet werden. Das „Thesenpapier zur Solarenergie in Baden-Württemberg 2020“ wurde am 2. November 2015 auf dem Solarbranchentag Baden-Württemberg erstmals vorgestellt. Die Onlineversion: www.solarcluster-bw.de
Kommerzieller Betrieb für Ladeinfrastruktur
Das von BMW, E.ON und Siemens realisierte Forschungsprojekt „Schnellladen von Elektrofahrzeugen entlang der Autobahn A9“ ist Ende Oktober 2015 erfolgreich zu Ende gegangen. Mit Projektende übernimmt die Allego GmbH mit Sitz in Berlin die acht Standorte der Ladesäulen für den kommerziellen Betrieb. Das vom Bundesverkehrsministerium im bayerisch-sächsischen Schaufenster ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET geförderte Projekt hat die Elektromobilität in Deutschland einen großen Schritt nach vorn gebracht. In neuen Förderprojekten wird jetzt eine flächendeckende Ladeinfrastruktur an den Autobahnen errichtet. Zur Abschlussveranstaltung trafen sich am 30. Oktober die bayerische Staats-ministerin Ilse Aigner, Vorstände der Projektpartner BMW, E.ON und Siemens sowie der Geschäftsführer von Allego bei BMW in München.
Treibhauseffekt
Beinahe „böse formuliert“ könnte man behaupten, allein die Deckung des Rohstoffbedarfes für das Papier, auf dem die unzähligen Studien und Gutachten zu diesem Thema mit stets unterschiedlichen Ergebnissen verfasst wurden, beeinflusse das weltweite Klima. Das ist freilich schwer übertrieben, jedoch lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Innovationsschübe wie beispielsweise die industrielle Revolution mit ihrer Luftverschmutzung zu klimatischen Änderungen führten. Auch das großflächige Abholzen von Wäldern, insbesondere der tropischen Regenwälder beeinflusst zumindest regional das Wetter. Der Grund sind Veränderungen in den Verhältnissen der Luftfeuchte und in der Erwärmung des Erdbodens. Gerodete Flächen erwärmen sich tagsüber ausgesprochen stark, was auch in der Atmosphäre infolge von Thermik wirksam ist. Nachts dagegen kühlen diese Flächen rasch aus.
Recycling
Was hat Recycling mit Energietechnik zu tun? - Das wird sich der geneigte Leser fragen. In der Tat gibt es zwischen Energie- und moderner Abfallwirtschaft sehr viele Berührungspunkte, denn Abfall ist grundsätzlich auch potenzieller Rohstoff. Eine häufig gestellte Frage bezogen auf die Elektromobilität ist ein grandioses Beispiel: „Was passiert mit den Fahrzeugbatterien nach dem Ende der Nutzungszeit?“ - Es ist eine sehr gute Frage und die darauf zu gebende Antwort gilt fast immer sehr allgemein. In einer Fahrzeugbatterie befinden sich sehr wertvolle Rohstoffe wie zum Beispiel Lithium. Diese Rohstoffe können – chemisch aufbereitet, also „recycelt“ – grundsätzlich wieder in neuen Produkten verwertet werden.
Das zweite Kirchhoff'sche Gesetz – Die Maschenregel
Es gilt: In einer Masche ist die Summe aller Spannungen gleich Null!
Man stelle sich einen Kreis von Kindern vor: Jedes Kind hält in jeder Hand ein Seil, an dessen Ende jeweils ein anderes Kind angreift. Alle Kinder ziehen mit ihren Kräften an den Seilen und versuchen, die anderen in ihre Richtung zu bewegen. Wenn man das bunte Treiben der Kinder beobachtet, wird man erkennen, dass einige nachgeben, andere aber tatsächlich an Strecke gewinnen werden. Der Einfachheit wegen seien an dieser Stelle ideale Richtungsverhältnisse angenommen und davon ausgegangen, dass die Bewegung nur vorwärts oder rückwärts erfolgt. Doch auch unter realen Bedingungen gelten die prinzipiellen Aussagen unter Einbeziehung der vernachlässigten Faktoren.