Nationale Plattform Elektromobilität: Normungs-Roadmap verabschiedet
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am 3. Mai 2010 den Startschuss für die NPE gegeben. Mit dieser Initiative hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln und im Jahr 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu haben. Die Politik und die betroffenen Industriezweige haben sich vorgenommen dafür einen gemeinsamen Weg mit kundenorientierten, nachhaltigen Lösungen auszuarbeiten. Zu diesem Zweck wurden sieben Arbeitsgruppen gebildet. Michael Dick, Vorstandsmitglied der AUDI AG, leitet die Arbeitsgruppe „Normung, Standardisierung und Zertifizierung“. „Wir streben eine weltweite Normung an, um möglichst viele Synergien von nationalen und internationalen Konzepten zu erreichen – vor allem auch im Sinne des Kunden“, sagt Michael Dick. Unterstützt wird er in dieser Funktion durch seine beiden Stellvertreter Roland Bent, Geschäftsführer der Phoenix AG Deutschland, und Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH.
2. New Mobility Forum in Kärnten
Die Welt befindet sich im Umbruch, unsere Umwelt schreit nach alternativen Lösungen für die Energiegewinnung und CO2-freie Mobilitätsformen. Das Land Kärnten unter Schirmherr Landeshauptmann Gerhard Dörfler lädt heuer zum zweiten NEW MOBILITY FORUM, Österreichs Kongress rund um alternative Energie-& Mobilitätsformen mit Top Referenten aus ganz Europa.
VDE-Studie: Fachkräftemangel bremst Deutschland bei Elektroautos aus
Noch ist Deutschland führend in der Elektro- und Automobiltechnik, weil es über eine sehr gute Technologieposition, etwa in der Antriebstechnik und Leistungselektronik, verfügt. Allerdings haben neue Marktteilnehmer wie China in sehr kurzen Zeiträumen bereits beachtliche Erfolge erzielt, beispielsweise in der Batterietechnologie. 67 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen sind der Meinung, dass die hiesigen Hochschulen nicht ausreichend auf das Thema Elektromobilität vorbereitet sind, 56 Prozent stimmen dieser Aussage vor allem im Hinblick auf die Forschung zu. „Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Standorts sind die Bereiche Bildung und Ingenieurnachwuchs. Wir müssen dringend mehr in die Forschung und Entwicklung von Schwerpunkttechnologien für Elektroauto und Smart-Grid investieren, ansonsten sehen wir nur die Rücklichter unserer Konkurrenz aus dem Ausland“, warnt Zimmer.
eCarTec 2010 - Kommentar der Redaktion
Nur zwei Messehallen waren belegt und diese obendrein gemeinsam mit der MATERIALICA, doch wer die Messe besuchte und visionär denkt, wird gewiss in den kommenden Jahren erheblich größere Dimensionen sehen. In der Elektromobilität steckt das Potenzial, das vor knapp 20 Jahren lediglich das Internet zu bieten vermochte. Wer sah zu dieser Zeit schon voraus, in welchem Umfang und in welcher kurzen Zeit das Internet die Gesellschaft und sogar weltweit die Kultur beeinflussen würde?
eCarTec 2010: Leitmesse für Elektromobilität überzeugt Aussteller und Besucher
Mit dem Charakter einer Fachmesse, die technische Lösungen und Entwicklungsrichtungen in der Speichertechnologie, der Antriebs- und Motorentechnik, Elektrik/Elektronik sowie Energiemanagement zeigt, konnten die Münchner Messeveranstalter den weltweit wichtigsten Marktplatz für Elektromobilität weiter ausbauen: Mit 12.317 Besuchern, 388 Ausstellern aus 25 Ländern sowie rund 300 Teilnehmern des begleitenden Fachkongresses hat die eCarTec 2010 eine hervorragende Resonanz eingefahren.