Universität Klagenfurt auf e-mobilen Wegen
E-mobility soll auch an Uni Klagenfurt erforscht werden
Rektor Mayr freut sich, dass Universitätsmitarbeiter die Möglichkeit bekommen sich ab sofort emissionsfrei und leise fortzubewegen und möchte den Elektro-Berlingo vor allem für kurze Transportfahrten nutzen. Die Universität Klagenfurt befasst sich seit längerem mit nachhaltigen Projekten und plant einen Ausbau in diesem Bereich. „ Wir sind gerade in Gesprächen für eine Stiftungsprofessur, die sich mit den Themen Elektromobilität und Nachhaltigkeit beschäftigen wird“, so Mayr. Es gibt bereits Kooperationen mit der KELAG und anderen Energieversorgern um die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich voranzutreiben. Dörfler begrüßt das Engagement der Uni Klagenfurt und versprach die Universität werde im Sommer auch einen Mercedes E-Cell für Testfahrten zur Verfügung gestellt bekommen. „Lebensland Kärnten“ ist ab Juni 2011 offizielle Testregion für die e-mobilen A-Klasse Modelle von Mercedes-Benz.
Elektromobilität ein Schwerpunkt auf der AUTO&bike in Klagenfurt

Foto: Klagenfurter Messe Betriebsgesellschaft m.b.H.
Auf der 15.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche der Auto&bike sind allein 3.000 Quadratmeter der Elektromobilität gewidmet. Zu den weiteren Attraktionen zählt unter anderem die Wahl des schönsten Oldtimers 2011, Show-Einlagen und natürlich Neuheiten rund ums Auto und das Motorrad.
Bund fördert energieeffiziente Elektronik
Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 2,4 Millionen Euro wird im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Förderaktivität „Leistungselektronik zur Energieeffizienzsteigerung (LES)“ mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert. Das BMBF-Programm LES zielt auf mehr Ressourcenschonung und Klimaschutz durch deutliche Energieeinsparungen in volkswirtschaftlich wichtigen Bereichen.
Rotorblätter im Härtetest
Wie mächtig ein Windrad ist, merkt man besonders, wenn man direkt neben ihm steht und die riesigen Blattspitzen herabsausen sieht. Gut 60 Meter messen die Rotorblätter der weltgrößten Anlagen heute – so viel wie drei schwere Lkws mit Auflieger hintereinander. Und sie sollen weiter wachsen. Vor allem für den Einsatz besonders leistungsstarker Windenergieanlagen auf hoher See peilen die Hersteller in den nächsten zehn Jahren Blattlängen von bis zu 90 Metern an. Die Prototypen dieser Blatt-Monster werden getestet und zertifiziert, ehe die Serienproduktion beginnt. Entsprechend groß müssen die Testanlagen sein.
Mecklenburg-Vorpommern: 2020 mit eigenem Öko-Strom zu 100 Prozent versorgt
Das sind einige der Hauptergebnisse der Studie „Mecklenburg‐Vorpommern als Leitregion für wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau erneuerbarer Energien“, die die Landtagsfraktion der SPD in Mecklenburg-Vorpommern, die eine neue Energiepolitik zu ihrem Kernthema ernannt hat, beim Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin in Auftrag gab. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten eine Gesamtstrategie für Mecklenburg‐Vorpommern bis zum Jahr 2050 ausarbeiten. In der Studie wurden die Voraussetzungen für eine Umstellung der Wirtschaft und Energieversorgung auf regenerative Energieträger analysiert.