Zeil: „Endlich hat Berlin verstanden“
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil begrüßt uneingeschränkt die Absicht von Bundesumweltminister Peter Altmaier, mit Sofortkorrekturen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) noch vor der Bundestagswahl den weiteren Anstieg der EEG-Umlage und damit der Strompreise zu stoppen. „Endlich hat Berlin verstanden. Was ich seit Monaten zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler fordere – nämlich sofort etwas gegen die rasant steigende Belastung der Haushalte und Betriebe durch das EEG zu unternehmen – geht Altmaier jetzt an. Er hat dabei meine volle Unterstützung“, so Zeil.
EU lanciert Strategie für umweltfreundliche Kraftstoffe
Die Europäische Kommission hat heute ein ehrgeiziges Maßnahmenpaket zum Aufbau alternativer Tankstellen in ganz Europa mit gemeinsamen Standards für deren Gestaltung und Nutzung angekündigt. Bislang waren die strategischen Initiativen größtenteils auf die Kraftstoffe und Fahrzeuge gerichtet, und der Kraftstoffvertrieb blieb unberücksichtigt. Außerdem waren die Bemühungen, entsprechende Anreize zu schaffen, bisher unkoordiniert und unzureichend.

Solarspeicher entlasten Stromnetze und bringen Energiewende voran
Batteriespeicher können in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage maßgeblich die Stromnetze entlasten, die Verfügbarkeit von Solarstrom ausweiten und zugleich die von den Verbrauchern zu tragenden Energiewende-Kosten senken. Das sind die Kernergebnisse der Speicherstudie 2013, die das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft erstellt hat. Die dezentralen Solarbatterien speichern den erzeugten Solarstrom während des Tages zwischen, geben ihn zeitversetzt wieder ab und glätten so die Einspeisespitzen. Damit erhöhen Batteriespeicher die Aufnahmefähigkeit bestehender Stromnetze um bis zu 66 Prozent. „Netzengpässe sind eine der größten Herausforderungen der Energiewende. Die positiven Effekte von dezentralen Photovoltaik-Batteriesystemen auf das Stromnetz können nicht hoch genug geschätzt werden“, sagte Dr.-Ing. Christof Wittwer, Leiter der Abteilung Intelligente Energiesysteme im Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und Mitautor der Speicherstudie 2013.
Rekordjahr 2012: Deutschland erzeugt Solarstrom für 8 Millionen Haushalte
- 28 Milliarden Kilowattstunden Strom
- Zuwachs gegenüber Vorjahr um 45 Prozent
- Trend 2013: Stromspeicher fürs Eigenheim und fürs Gewerbe
Einspeisemanagement kleiner Solarstrom-Anlagen - Ende der Übergangsfrist
Kleine Photovoltaik-Anlagen müssen ab 2013 Leistung auf 70 Prozent reduzieren oder am Einspeisemanagement teilnehmen. Betroffen sind Solarstrom-Anlagen bis 30 Kilowatt aus dem Jahr 2012 und alle Neuanlagen. Darauf ist zu achten: