Neue Greenpeace Studie: Grenznahe AKW brandgefährlich
Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen über Störfälle im AKW Fukushima. Ausfälle im Kühlsystem und der Austritt von radioaktiv verseuchtem Wasser zeigen: Das Risiko, das vom Atomfriedhof Fukushima ausgeht, ist nicht gebannt. Doch auch in Europa – vor den Toren Österreichs – werden AKW betrieben, die nicht einmal ein Mindestmaß an Sicherheit einhalten können. Der von Greenpeace in Auftrag gegebene und heute bei einer Pressekonferenz in Luxemburg präsentierte aktuelle Bericht: „Critical Review of the National Action Plans (NAcP) of the EU Stress Tests on Nuclear Power Plants” stellt erneut unter Beweis: Bei Atomkraft gibt es keine Sicherheit. Dennoch beharren einige europäische Länder nach wie vor auf einer nuklearen Zukunft.
Greenpeace: Abwanderungsdrohungen der Industrie werden unglaubwürdig
Die Umweltorganisation Greenpeace kritisiert die Drohungen von Teilen der Industrie, abzuwandern, wenn es bei den Energiekosten kein Entgegenkommen gibt. Aktuell verlangt die Industrie eine Absage für Reparaturmaßnahmen beim maroden CO2-Emissionshandelssystem. Dieses System hat durch eine Überallokation der CO2-Zertifikate seine Wirksamkeit als Klimaschutzmaßnahme vollständig verloren.
Auf Rekordjagd für günstigen und sauberen Solarstrom
Die Preise für Solarstromanlagen haben sich in den letzten drei Jahren mehr als halbiert. Rund hundert Forscher arbeiten gemeinsam in der Innovationsallianz Photovoltaik an weiteren Fortschritten bei der Kostensenkung von Solarstrom. Ein Schlüssel dazu ist die Steigerung des Wirkungsgrads von Solarzellen und -modulen. Denn je höher der Wirkungsgrad, desto niedriger können die Kosten für den aus der Photovoltaik-Anlage gewonnenen Strom sein.
Greenpeace warnt: Atomenergie vor Comeback in Europa
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) stimmte gestern der Finanzierung eines Atomprojekts in der Ukraine zu. Mit einem Kredit von 300 Millionen Euro soll die Sicherheit der 15 nuklearen Einheiten in der Ukraine erhöht werden. Bereits im vergangenen Dezember hat Greenpeace in Kiew gegen die massive Unterstützung von Atomenergie in der Ukraine protestiert. Unter dem Vorwand der Modernisierung fördert die EBRD Atomkraft. Europäische Gelder, die dringend für den Ausbau von Erneuerbaren Energien benötigt würden, werden hier verschwendet, um Schrottreaktoren aufzurüsten und damit ihre Laufzeit zu verlängern“, stellt Julia Kerschbaumsteiner, Atomsprecherin bei Greenpeace, klar. In Wien wurde unterdessen heute eine Studie der Universität für Bodenkultur (BOKU) vorgestellt, die vor einem Comeback der Atomkraft als Klimaschutzmaßnahme warnt. Atomprojekte entpuppen sich nicht zuletzt aufgrund von zu erwartenden Versorgungsengpässen mit Uran als viel teurer als erwartet.
Komfortables Elektroauto zu konkurrenzfähigem Preis
Bereits als viertes Modell mit rein batteriebetriebenem Antrieb bringt Renault den kompakten ZOE im Juni zum Preis ab € 20.780,- auf den Markt. Der Fünftürer im Format des Renault Clio wurde von Anfang an ausschließlich für den Elektroantrieb konzipiert und basiert auf keinem anderen Renault Modell. Erstmals ließen sich daher wegweisende E-Technik-Innovationen in einem Großserienfahrzeug verwirklichen.