Sonnenhäuser bestens fürs Klima

„Staatliche Effizienzförderung erzielt optimale klimaschonende Wirkung, wenn sie direkt an den Primärenergiebedarf eines Gebäudes koppelt ist“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Deswegen sollten die Ergebnisse der Studie bei der Gesetzgebung berücksichtigt werden, etwa bei der Übernahme der EU-Gebäuderichtlinie in nationales Recht, an der in Deutschland aktuell gearbeitet wird. Mayer: „Solarthermische Heizkonzepte mit hohen solaren Deckungsgraden können deutlich mehr Klimagase einsparen als staatlich geförderte Effizienzhäuser. Wenn Solarwärme XXL gleichberechtigt mit der Effizienzhaus-Förderung finanziell unterstützt würde, könnten die von der Bundesregierung gesteckten Klimaschutzziele effizienter erreicht werden.“ 

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E.ON wählt Helgoland als Basis für den Offshore-Betrieb

Auf den von E.ON gepachteten Grundstücken sollen im Laufe der nächsten Jahre Service- und Betriebsgebäude entstehen. Die Planung der Gebäude ist bereits in vollem Gange. Um Helgoland als Servicehafen zu nutzen, wird in einem nächsten Schritt der Südhafen der Insel ausgebaut: Service- und Lagergebäude sowie Lager­flächen und neue  Bootsanlegeplätze werden geschaffen, der Hafenbereich selbst wird mit neuen Anlegern und Schwellschutz ausgestattet. Von hier aus werden bis zu 150 Spezialisten die Wartung und Instandhaltung der Offshore-Windparks durchführen. 

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Solarverband begrüßt klares Votum im Umweltausschuss des Bundesrates das EEG-Änderungsgesetz nachzubessern und fordert schnelle Schadensbegrenzung

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) sieht sich durch das Votum der Umwelt- und Energieminister der Länder in seinen Forderungen bestärkt, die Fördersätze weniger schnell zurück zu fahren. Der Branchenverband hatte in den letzten Monaten gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umweltverbänden, Gewerkschaften und wissenschaftlichen Einrichtungen wiederholt vor zu drastischen Einschnitten bei der Solarstrom-Förderung gewarnt und für einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarenergie geworben, um die Energiewende und die Existenz tausender Solarjobs in Deutschland nicht zu gefährden. 

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Holznutzung 2011 erneut auf hohem Niveau

Waldverbände zuverlässige Marktpartner

Mit 11,34 Mio. Efm und einem Plus von 11,4 % gegenüber dem Jahr 2010, ist ausschließlich dem Kleinwald die erneute Steigerung des Holzeinschlages gut zu schreiben. Dies ist umso beachtlicher, weil der Anteil an Schadholz durch Borkenkäferbefall oder Sturm in dieser Besitzkategorie um 25 % zurückgegangen ist. Beachtlich ist mit rund 2,45 Mio. Efm der hohe Eigenverbrauch beim Energieholz. Die Steigerungen beim Industrieholz (+12,6 %) und beim Energieholz (+13,9 %), die dem Markt zur Verfügung gestellt wurden, halten sich in etwa die Waage.

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Freistaat Bayern fördert neue Technologie für geothermische Bohrungen

Bei geothermischen Energieprojekten ist es wichtig, bereits vor dem Beginn der Bohrungen möglichst genau Wasservolumen und Temperaturniveau des Thermalwassers zu kennen. Da die bisher eingesetzten Prognoseverfahren zu ungenau sind, können Fehlbohrungen nicht ausgeschlossen werden. Damit steigt das Risiko, dass ein geplantes Kraftwerk unwirtschaftlich ist. Die Firma Geothermische Kraftwerksgesellschaft Traunreut mbH erprobt nun ein neues Verfahren: Es korrigiert hoch aufgelöste Daten aus geophysikalischen Bohrlochmessungen und Informationen, die direkt an den Bohrkernen gewonnen werden, mit Daten, die aus einer dreidimensionalen Seismik aus dem direkten Bohrungsumfeld stammen. 

Die Förderung des Vorhabens erfolgt im Rahmen des Bayerischen Programms ‚Rationellere Energiegewinnung und -verwendung’. Es bezuschusst neue Energietechnologien sowie Energieeinspartechnologien. Für 2012 bis 2016 stellt das Bayerische Wirtschaftsministerium zusätzlich zum regulären Haushalt rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Nähere Informationen sind abrufbar unter www.stmwivt.bayern.de/energie-und-rohstoffe/foerderprogramme/energie-rationell.

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